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Trotz allgemeiner Übereinstimmung über das Konzept hinter dem Vertrag dauerte es mehrere Monate, um die genauen Bedingungen zu erarbeiten. Der US-Kongress hatte sich dem Streben nach einer internationalen Allianz angeschlossen, blieb aber besorgt über den Wortlaut des Vertrags. Die westeuropäischen Nationen wollten Zusicherungen, dass die Vereinigten Staaten im Falle eines Angriffs automatisch eingreifen würden, aber gemäß der US-Verfassung ruhte die Macht, den Krieg zu erklären, beim Kongress. Die Verhandlungen arbeiteten darauf hin, eine Sprache zu finden, die die europäischen Staaten beruhigen würde, aber die Vereinigten Staaten nicht verpflichtete, in einer Weise zu handeln, die gegen ihre eigenen Gesetze verstieß. Darüber hinaus würden europäische Beiträge zur kollektiven Sicherheit umfangreiche militärische Unterstützung seitens der Vereinigten Staaten erfordern, um beim Wiederaufbau der Verteidigungskapazitäten Westeuropas zu helfen. Während die europäischen Nationen für Einzelzuschüsse und Hilfe plädierten, wollten die Vereinigten Staaten die Hilfe von einer regionalen Koordinierung abhängig machen. Ein dritter Punkt war die Frage des Anwendungsbereichs. Die Unterzeichner des Brüsseler Vertrags sprachen sich dafür aus, dass die Mitgliedschaft in der Allianz auf die Mitglieder dieses Vertrags sowie die Vereinigten Staaten beschränkt wird. Die US-Unterhändler waren der Ansicht, dass es mehr zu gewinnen gäbe, wenn der neue Vertrag auf die Länder des Nordatlantiks, darunter Kanada, Island, Dänemark, Norwegen, Irland und Portugal, erweitert würde. Zusammen hielten diese Länder Territorium, das eine Brücke zwischen den gegenüberliegenden Ufern des Atlantischen Ozeans bildete, was militärische Aktionen erleichtern würde, wenn es notwendig wurde. Am 20. September gab die NATO eine Erklärung zum Vertrag über das Verbot von Kernwaffen ab.

In der Erklärung wurde die Unterstützung der NATO für den NVV als der beste und praktischste Weg in eine Welt ohne Atomwaffen bekräftigt. Die Erklärung übte auch scharfe Kritik am Vertrag über das Verbot von Kernwaffen und wies darauf hin, dass der Vertragsprozess nicht mit Kernwaffenstaaten in Verbindung stehe. Am 21. Januar begannen in Wien die Verhandlungen über eine Revision des Vertrags über konventionelle Streitkräfte in Europa von 1990. Am 20. Februar schlugen die NATO-Verbündeten wesentliche Änderungen am CFE-Vertrag vor, der die konventionellen Streitkräfte in Europa einschränkt. Die NATO akzeptierte das Prinzip der Begrenzung der Arsenale einzelner Länder im Gegensatz zu Regionen. Die Allianz akzeptierte auch den Wunsch Russlands, territoriale statt nationale Beschränkungen für Truppeneinsätze zu haben, was die NATO effektiv daran hinderte, Truppen in einem bestimmten Gebiet nahe der russischen Grenze zu massieren.

Die Mitglieder bemühen sich, Stabilität und Wohlergehen im Nordatlantikdurchmarsch durch die Wahrung von Frieden und Sicherheit im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen zu fördern. [4] Auf demselben Gipfel gaben die Staats- und Regierungschefs eine «Erklärung zur Allianzsicherheit» ab. In der Erklärung heißt es: «Abschreckung, die auf einer angemessenen Mischung aus nuklearen und konventionellen Fähigkeiten beruht, bleibt ein Kernelement unserer Gesamtstrategie. Die NATO wird weiterhin ihren Beitrag zur Verstärkung der Rüstungskontrolle und zur Förderung der nuklearen und konventionellen Abrüstung im Einklang mit dem Atomwaffensperrvertrag sowie zur Nichtverbreitung von Nichtverbreitungsbemühungen beitragen.» Nach den Terroranschlägen vom 11. September hat die NATO umfassend an der Bekämpfung des Terrorismus mitgewirkt. Am 12. September bekräftigte die NATO, dass die Terroranschläge gegen die Vereinigten Staaten als eine Aktion angesehen wurden, die unter Artikel 5 des Washingtoner Vertrags fällt, der vorsieht, dass ein bewaffneter Angriff gegen ein oder mehrere Mitglieder als Angriff gegen alle betrachtet wird. Vom 19. bis 21.

September trafen sich hochrangige Politiker in Berlin zur 14. NATO-Überprüfungskonferenz zur Zukunft des Bündnisses.

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